Das innere Kind - oder Der kleine Philosoph in uns

Jeder Mensch hat feste Weltanschauungen verinnerlicht, die als grundlegende Größe das gesamte eigene Handeln beeinflussen. Dabei kann die Wirkung auf die Wahrnehmung der Umwelt und das (Alltags-) Handeln positiv oder negativ sein.

Dabei kann das eigene Weltbild bewusst oder unbewusst sein: unser gesamtes Handeln kann von unseren Vorstellungen, die sich meist bereits in unserer Kindheit gebildet haben, bestimmt sein, ohne dass uns das doch beim Handeln bewusst ist.

Eine Möglichkeit des philosophischen Gesprächs ist es, auf eine Reise zu Ihrem inneren Kind zu gehen: so können wir gemeinsam verinnerlichte Reaktionsmuster aus ihrer Kindheit erkennen – und gegebenenfalls an einer Veränderung arbeiten.

So individuell Weltbilder auch sind: interessanterweise lassen sich in der Praxis die meisten verinnerlichten Vorstellungswelten einer philosophischen Denkströmung zuordnen. Nicht allzu überraschend, wenn man bedenkt, dass die großen philosophischen Schulen ja gerade aus dem Nachdenken über das Leben, und quasi als persönliche Weltbilder der Philosophen, entstanden sind.

Insofern kann es hilfreich sein, wenn wir gemeinsam Ihr idealtypisches Weltbild freilegen. Sozusagen: den kleinen Philosophen in Ihnen entdecken. Denn dadurch können besonders klar typische Vorstellungen und Handlungsweisen erkannt werden: eine wichtige Voraussetzung, wenn wir eigene, wenig hilfreiche Sicht- und Verhaltensweisen verändern wollen.